Tag der Bildungsfreiheit – ein besonderes Jubiläum für uns

Heute ist der Internationale Tag der Bildungsfreiheit. Es geht um das Recht jedes Menschen, sich frei und selbstbestimmt zu bilden, zu entwickeln und zu wachsen. Ehrlich, ich hatte bis vor einigen Jahren auch keine Ahnung, dass es so einen Tag gibt. Dieses Jahr finden einige interessante Veranstaltungen im In- und Ausland rund um diesen Tag statt: Zum einen der Aktionstag in Wien, aber auch das Kolloquium in Gießen, Deutschland. Diese Entwicklungen finde ich persönlich sehr erfreulich, denn als wir zum ersten Mal von diesem Tag erfahren haben, gab es in unseren Breiten ziemlich wenig zu diesem Thema.

Heute vor genau zehn Jahren haben wir an diesem besonderen Tag in Wien eine Veranstaltung besucht, zu der auch Homeschooler und Freilerner geladen waren. Unser erstes Kind war damals gerade mal zwei Jahre alt. Trotzdem hat besonders mich das Thema Schule und Bildung schon lange davor beschäftigt. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich gerade alle Bücher von John Holt verschlungen, wir waren überzeugte Attachment Parenting-Anhänger, ich hatte beruflich meine zigte Schulkrise als Lehrerin. Wir hatten im Laufe der Schwangerschaft und der Babyzeit so ziemlich alles zu hinterfragen begonnen, was unsere Gesellschaft für „normal“ in Bezug auf Kindeserziehung und den Umgang mit Minderjährigen ansieht. Von Elimination Communication (aka windelfrei), Familienbett, tragen, child lead weaning zum Thema Freilernen war es nur ein kleiner Schritt, aber ein riesig großer für unsere Familie.

Ganz am Anfang

Hätte ich damals gewusst, wohin uns dieser Veranstaltungsbesuch bringen würde – ich würde im Nachhinein alle meine Freunde und die gesamte Familie dazu einladen! Wir lernten ein, zwei Freilerner-Familien kennen, blieben in Kontakt, eine Yahoo-Group entstand, erste Treffen und Veranstaltungen fanden statt und langsam formierte sich so etwas wie eine „Szene“. Obwohl oder gerade weil unser Kind noch so klein war, waren wir von Anfang an sehr aktiv mit dabei. Später, 2010, gab es dann – danke Joya Marschnig! – die Webseite freilerner.at, damals noch mit dem Untertitel Plattform für Familien im Häuslichen Unterricht. Dort kann man sich im Forum austauschen, vernetzen, Fragen stellen, Treffen ausmachen. Im Laufe der Zeit entstanden Gruppierungen in den Bundesländern, es schienen überall neue Familien aufzutauchen, die sich mit dem Thema beschäftigten.

Wir durchliefen eine Phase mit viel Unsicherheit und einigem Ausprobieren, welcher Weg für uns als Familie passend wäre. Trotzdem wir von der Idee des Freilernens überzeugt waren, gab es ein kurzes Intermezzo in einem Regelkindergarten. Nach wenigen Wochen war klar, dass das für uns nicht das Gelbe vom Ei war. Tamino hatte sich in dieser kurzen Zeit in einen aggressiven, todtraurigen Wutball verwandelt, der tagtäglich zum Herzzereißen geweint hat, wenn es in den Kindergarten gehen sollte. Die gutgemeinten Ratschläge von Bekannten und unserem Umkreis, dass wir über diese „Phase“ drüber müssen und dass er dann sicher „total gerne hingehen würde“ waren für uns nicht nachvollziehbar: Dieser Mensch war unglücklich und drückte dies mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln aus – wie konnten wir da als Eltern nicht reagieren? Er blieb dieses Jahr also fortan zuhause und es ging uns allen besser – oder besser: Es ging Tamino besser, mich plagten Ängste, von nun an nicht mehr „dazu zu gehören“, aus unserem sozialen Netz zu fallen.

Das Gegenteil war allerdings der Fall: Wir waren zuhause (ich war mit Allegra in Karenz) und alel wussten das und gingen bei uns ein und aus. Das beruhigte mich erstmal.

Im Folgejahr meldeten wir Tamino in einer elternverwalteten Montessori-Kindergruppe an. Dies bedeutete nicht nur eine ziemliche finanzielle Belastung, sondern auch einen erhöhten organisatorischen und arbeitstechnischen Mehraufwand. Dafür mochten wir den Ort, die Betreuerinnen, die anderen Familien sehr. Wir dachten, jetzt, wo zuhause ein neues Baby alle Aufmerksamkeit braucht und Tamino davon manches Mal ziemlich genervt war braucht er einfach mehr Kinder und Austausch. Anfangs war Niko eigentlich fast immer dort, weil es einiges bautechnisch zu tun gab. Das war für unseren Sohn wie zuhause – der Papa baut und er spielt daneben und hilft mit. Sobald aber der Umbau fertig war und Niko wieder daheim gewerkelt hat, hat er jeden Tag gefragt, warum er denn dort hin muss. Er wollte einfach zuhause sein und dort seinen Leidenschaften nachgehen. Damals hat er gerade seine ersten Hühner bekommen und sich intensiv mit Pflege und Aufzucht beschäftigt. Kindergruppe war da in seinen Augen mehr Ablenkung.

Das letzte (verpflichtende) Kindergartenjahr haben wir dann noch mehr oder weniger gut „herumgebogen“, die letzten Monate war er kaum mehr in der Kindergruppe. Wir wussten, wir würden ihn zum Häuslichen Unterricht abmelden, außerdem waren wir viel unterwegs und mit Baustellen und diversen Freilerner-Treffen gut eingedeckt. Denn uns wurde die Wichtigkeit der Vernetzung mit Gleichgesinnten immer bewusster. Vor allem auch, weil es in unserem Freundeskreis bald nur noch um Hausaufgaben, Schlafenszeiten, Schulbücher und gute und schlechte Lehrer ging…

Das erste Schuljahr im HU

Als unser erstes Kind bereits lange großer Bruder war kam dann auch endlich die Schulpflicht. Die ersten Wochen dachte ich noch völlig naiv, dass wir zuhause einfach so lange die Schulbücher durchmachen würden, wie es ihm Spaß machen würde. Das ist ziemlich rasch in einen unangenehmen Machtkampf ausgeartet, bei dem ich wiederum die Position der Lehrerin einnahm und Tamino den trotzigen revoltierenden Schüler mimte. Davon hatte ich schon beruflich genug. Also ließ ich los und übte mich im Vertrauen. Das gelang mir mal besser, mal weniger gut. Besonders das Thema Externistenprüfung (also die gesetzlich vorgeschriebene Gleichwertigkeitsfeststellung für Schüler im HU) lag mir sehr im Magen und sorgte ab Weihnachten für ziemlichen familiären Stress. Tamino ließ sich davon allerdings wenig beeindrucken, er war davon überzeugt, dass er die Prüfung leicht bestehen würde und alles kein Problem war. Schreiben und Lesen wollte er allerdings nicht. Üben auch nicht.

Unsere erste Prüfungserfahrung dann war ziemlich ernüchternd: Hatten wir die auf der Prüfungsschulliste einzige Alernativschule in dem Glauben gewählt, dort würde ganzheitlich und achtsam mit den jungen Menschen umgegangen, wurden wir enttäuscht. Zwar hat sich im Nachhinein die Lehrerin mehrfach bei mir entschuldigt, dass Tamino trotz seiner Eloquenz und seinem beeindruckenden Wissen über Tierhaltung nur einen Dreier im Zeugnis erhalten würde. Zu langsam und lückenhaft hätte allerdings er die Aufgabenzettel ausgefüllt, zuwenig Schulmaterial zur Prüfung mitgebracht. Schulterzuckend meinte die Dame damals, dass sie ihre eigenen Schüler nicht benoten müsse, die Externistenprüflinge allerdings sehr wohl – und zwar nach dem öffentlichen Lehrplan.

War Tamino stolzerfüllt in den Prüfungsraum hinein gegangen, voller Freude zu zeigen, wer er ist und womit er sich beschäftigt, so kam er sprichwörtlich zehn Zentimeter kleiner und tränenüberströmt eine Stunde später wieder heraus. Das war bei mir der Punkt, wo ich für mich entschieden habe, dass ich mein Kind einer solchen Situation nicht mehr aussetzen werde. Ob ein Schulkind in fremder Umgebung, vor fremden Menschen und mit dem Wissen, dass es bei Nichtbestehen die Schule wechseln muss auch in kürzester Zeit den Jahreslehrstoff ausspucken kann?

Für mich fällt diese Vorgehensweise eindeutig unter Kindeswohlgefährdung und meine Aufgabe als Mutter sehe ich klar darin, mich genau hier schützend vor meine Söhne und Töchter zu stellen. Das bedeutet nicht, dass ich meine Kinder vor jedem Schaden bewahren will und sie nicht ihre eigenen Erfahrungen machen lasse. Aber zu behaupten, einen Menschen bewerten und beurteilen zu können und zu dürfen, das geht für uns nicht mehr. Eine Wertung abzugeben, obwohl man den Menschen gar nicht kennt, nichts von seinen Hintergründen weiß, das finden wir schlichtweg absurd.

Ich bin aber sehr wohl überzeugt davon, dass es da für alle Beteiligten bessere Lösungen geben kann, denn auch auf der Seite der Prüfungsschulen ist die Angelegenheit der Gleichwertigkeitsfeststellung eine heikle Sache. Dazu haben und hatten wir viele Ideen einer Begleitung für Freilerner-Familien, aber das ist eine andere (lange) Geschichte.

Das letzte Schuljahr

Das zweite Schuljahr war entspannter. Wir waren wieder mit einem neuen Baby und Tamino mit dem Ausbau seines Tierbestands beschäftigt. Damit ging ein unglaubliches Verständnis für Geld und Wirtschaften einher. Die Grundrechnungsarten sowie Bruch- und Prozentrechnungen waren ein Beiprodukt seines Eierhandels mit Freunden und Nachbarn. Lesen und Schreiben war immer noch nicht Taminos oberste Priorität, aber ich habe versucht ihn so gut wie möglich in Ruhe zu lassen. Hatte er das ganze erste Schuljahr alles verweigert, was mit dem Entziffern von Buchstaben zu tun hatte (obwohl er die konnte, seit er zirka vier Jahre alt war), hat er mir am Tag nach der ersten Externistenprüfung die Cornflakespackung vorgelesen. Für mich hat sich das angefühlt, als wollte er mir sagen: Schau, ich kanns, aber es ist mir gerade einfach nicht wichtig genug.

Am Ende dieses Schuljahres haben wir unsere letzte Externistenprüfung in Form eines sehr angenehmen Schnuppertages an einer sehr kleinen, liebevoll geführten Volksschule am Land gemacht. Der Tag hat Tamino und mir viel Spaß gemacht. Er hatte dafür ein Referat über seine Hühner vorbereitet inklusive Poster, Fotoalbum und Quiz für die Mitschüler. Die Lehrerin war beeindruckt von seiner Persönlichkeit, aber auch wegen der mangelnden Schreibgeschwindigkeit und -fertigkeit in Sorge. Ich habe ihr gesagt, dass wir sehr viel vorlesen, er total gerne Geschichten erfindet und erzählt, wir ihm eine Emailadresse für seine Eierbestellungen und den Briefwechsel mit Freilernerfreunden eingerichtet haben. Dass wir regelmäßig in die Bücherei gehen, zuhause tausende Bücher haben. Dass ich mir keine Sorgen mache, dass er nicht lesen wird, wenn er soweit ist. Trotzdem war klar, dass diese Prüfung die letzte sein würde, die wir unter diesen Bedingungen über uns ergehen lassen würden.

Der prüfungsfreie Weg

In diesem Sommer formierte sich eine Gruppe von engagierten Eltern und wir gründeten gemeinsam die „Initiative Freilernen 2013“. Uns allen war es ein Herzensanliegen, die Bedingungen der Gleichwertigkeitsfeststellung zu verbessern und eine für alle Beteiligten gangbare Lösung zu finden. Kommunikation auf Augenhöhe und die Ausrichtung auf das Kindeswohl waren uns oberstes Gebot. Von Anfang an ging es dabei nie um die Prüfungsverweigerung an sich, sondern viel mehr um friedliche Nichtkooperation zugunsten unserer Kinder mit der ständigen Gesprächs- und Kompromissbereitschaft auf allen Seiten. Das Ziel war und ist es, die Bildungslandschaft in Österreich vielfältig und bunt zu gestalten, nicht GEGEN etwas, sondern zum Wohle der jungen Menschen.

Unzählige Schreiben an die zuständigen Behörden blieben erfolglos. Unsere Gesuche nach Gesprächsterminen verhallten in banalen Rückantworten zu Standards und Schulreformbestrebungen. Daher sahen wir uns gemeinsam mit zehn anderen Familien aus ganz Österreich im darauffolgenden Frühsommer außerstande, die Schüler den Prüfungen zuzuführen. Kurz gesagt, wir haben verweigert.

Es folgte ein langer Weg durch die Rechtsinstanzen. Nachzulesen ist dies alles hier im Detail. Irgendwann Ende 2014 dann, als wir bereits mitten im Einspruch zum Bescheid des Verfassungsgerichtshofs waren, hat Andrè Stern seine Unterstützung angeboten. Mit seiner Hilfe haben wir es geschafft, keinen Cent von unserem privaten Geld für den Rchtsstreit ausgeben zu müssen. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Bis heute hat er zugunsten der Initiative drei großartige Veranstaltungen in Wien und Graz gemacht, die wir organisieren durften. Für mich sind diese Tage bis heute die schönsten in meinem Leben: Als im März 2015 innerhalb von zehn Tagen die beiden größten Hörsäle der Uni Graz ausverkauft waren und wir vor 700 Studenten und Interessierten über die Initiative erzählen konnten wurde mir bewusst, wieviel eine kleine Gruppe von Menschen bewegen kann. Und welche Kräfte frei werden, wenn man sich für etwas einsetzt, an das man glaubt.

Die Wege der Familien der ursprünglichen Initiative-Gründer sind so verschieden wie die Menschen selbst. Bis heute gibt es keine Lösung. Ich habe das Gefühl, als würden alle Seiten darauf warten, dass jemand anderer eine Entscheidung trifft, einen Präzedenzfall schafft. Aber keiner will dafür verantwortlich sein, daher warten alle Beteiligten, was denn passiert. Oder hoffen darauf, dass sich das Problem von selbst lösen wird, weil die Familien aufgeben oder sich einschüchtern lassen.

Wir haben uns für unsere Familie jedenfalls gegen die Angst und für die Liebe entschieden. Dieser Weg bedeutet allerdings zu allererst auch, sich mit den eigenen Ängsten auseinander zu setzen. Dies ist wohl die größte Herausforderung. Wir haben nichts zu verstecken und laden alle jederzeit ein, zu schauen, wie es den Kindern geht. Wir fahren damit sehr gut. Als das Jugendamt endlich vor der Tür stand, habe ich mich mehrfach für den langersehnten Besuch bedankt. Bei der Verabschiedung sagte mir die Dame, dass sie sich wünschen würde, mehr Eltern würden sich so für ihre Kinder einsetzen. Hier jedenfalls würde sie keine Kindeswohlgefährdung erkennen können und sie hat uns das auch schriftlich bestätigt.

Unser Freilernerdorf entsteht

In all dem Wirrwarr rund um die erste Prüfungsverweigerung sind wir in ein anderes Bundesland gezogen, um unseren Traum von einem naturnahen Leben auf einem Hof umgeben von Tieren und mit viel Raum für unsere Begeisterungen zu leben. Schließlich glauben wir daran, dass man nicht von den Kindern Eigenverantwortung und -initiative verlangen kann, aber selbst mit seinem Leben unzufrieden ist und seine Stärken nicht lebt. Freilernen ist keine Methode und kein Konzept, sondern eine Lebenseinstellung, die nur am Rande mit Bildung und dem Datum auf der Geburtsurkunde zu tun hat.

Praktisch sofort nach unserem Umzug kamen uns Familien aus ganz Europa besuchen, unser „Freilernerort“ entstand fast ohne unser Zutun. Wir lebten Gemeinschaft mit anderen Freilernerfamilien aus der Umgebung und auch bei uns vor Ort. Wir waren aktiv in Tauschkreisen und in der Gemeinde tätig. Wir haben uns sehr um gute Beziehungen zu allen beteiligten Behörden bemüht, sei es Bürgermeister, Schuldirektorin oder den Landesschulräten. Seit 2014 haben wir hier das erste österreichische Freilerner-Infozentrum gegründet bei uns am MITANANDA H.O.F. Das Miteinander und die Glückseeligkeit unseres Namens sind uns Programm. Genauso wie House Of Freedom. Die Freiheit, unsere Träume zu leben und das Bewusstsein, etwas in Europa Einzigartiges zu erschaffen: Raum für Begeisterung, Träume, Projekte, Wünsche, Stärken.

Ein Resumee

Seitdem wir keine Prüfungen mehr machen, haben sich alle Zweifel, Ängste und Sorgen in Luft aufgelöst. Frei vom Prüfungsdruck konnten sich nicht nur die Kinder frei entfalten, sondern auch wir konnten uns entspannt zurück lehnen. Wir haben stets vertraut, dass wir alle zu jeder Zeit unser Bestes geben. Jeder so gut er kann seine Potenziale lebt. Heute kann ich sagen, dass ich keinen Tag unsere Entscheidung bereut habe. Jeder Tag, an dem wir diesen Weg weiter gehen ist wie ein Geschenk. Tamino zu erleben, wie er voller Stolz und Freude seinen kleinen Geschwistern Bücher vorliest. Allegra zu beobachten, wie sie absolut einfallsreiche, einzigartige und authentische Bilder, Basteleien, Musik und Tänze erschafft. Philomena dabei zu sehen, wie sie sich die Zahlen und Buchstaben erobert, ganz nach ihrem System und Tempo. Aeneas einfach genießen zu können, ohne Leistungsdruck und Zeitzwang. Jeden Tag aufzustehen und gemeinsam neue Abenteuer erleben, die Welt entdecken. Wir staunen MITANANDA, im Hier und Jetzt.

Was die Zukunft bringt kann keiner vorhersagen. Sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was einmal aus den Kindern werden wird, ist sinnlos. Bei Schulkindern genauso wie bei Freilernern. Was ich weiß ist, dass unsere Kinder alles schaffen können, was sie wollen. Wir glauben an sie und das ist mehr, als die meisten Eltern über ihren Nachwuchs sagen können. Wir lieben sie und sind für sie da, wenn sie uns brauchen. Es gibt immer Wege, wenn man nur will. Sie werden auch da ihre ganz eigenen Lösungen finden und ihren Weg gehen. Was wir ihnen geben ist ein sicheres Fundament. Welches Haus sie darauf bauen ist ihre Entscheidung. Wenn sie Zeugnisse brauchen, werden sie sie machen. Der Unterschied liegt darin, dass sie sich bewusst dafür entscheiden und wissen, wozu sie das alles tun. Ich hingegen war zwölf Jahre in der Schule, sechs Jahre auf der Uni und 14 Jahre im Schuldienst und bei fast allem, was ich dabei gelernt habe weiß ich bis heute nicht, wozu…

😉

Alles Gute zum Internationalen Tag der Bildungsfreiheit.

Auf das kommende Jahrzehnt – möge sich in den kommenden Jahren so viel entwickeln und wachsen, wie in den letzten zehn!

Originaltext erschienen auf www.mitanandahof.com